Eine Patientenverfügung kann natürlich nur dann Geltung erhalten, wenn Sie dem behandelnden Arzt auch vorliegt. Daher sollte sie unbedingt an einem leicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden, an dem Angehörige sie schnell finden. Sie kann auch einem nahen Verwandten zur Aufbewahrung überlassen werden.

Wer ganz sicher gehen will, dass die Patientenverfügung nicht übersehen wird, kann sie beim Vorsorgeregister der Notarkammer registrieren lassen. Sollte Ihr Bevollmächtigter im Ernstfall nicht erreichbar sein, kann das Betreuungsgericht herausfinden, ob es eine Patientenverfügung gibt.

Notfallordner

Die Patientenverfügung ist in der Regel nicht das einzige wichtige Dokument zur Vorsorgeregelung. Legen Sie daher am besten einen Ordner an, in dem Sie alle Dokumente abheften, beispielsweise Ihre Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Sorgerechtsverfügung. Auch ein Medikamentenplan gehört in den Notfallordner.

Eine Notfallkarte mit den wichtigsten Informationen zu Ihrer Patientenverfügung sollten Sie immer bei sich führen.