Vorsorge für den Notfall

Alles über Vollmachten und Patientenrechte

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Organspende – informieren Sie sich

Jeder von uns kann schnell in eine Situation geraten, in der er wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann! Wer kümmert sich um meine persönlichen und geschäftlichen Angelegenheiten, wenn ich durch einen Unfall oder Krankheit nicht mehr handeln kann? Sollen lebensverlängernde Maßnahmen, wie beispielsweise künstliche Beatmung, im Ernstfall durchgeführt werden? Wie stehe ich zum Thema Organspende? Kann ich trotz einer Demenzerkrankung eine Vollmacht ausstellen?

Nur wer sich rechtzeitig über Vorsorgethemen informiert, kann selbstbestimmt seinen Patientenwillen festlegen. Ohne eine Patientenverfügung sind die behandelnden Ärzte darauf angewiesen, die Angehörigen zu befragen – in einer Krisensituation ist dies sehr belastend. Nutzen Sie unsere Ratgeberseiten, um Ihre Behandlungswünsche zu formulieren.  Sie erfahren, wie eine Vorsorgevollmacht aussehen sollte und welche formellen Aspekte zu beachten sind, damit eine gerichtliche Betreuung vermieden werden kann.

Aktuelle Ratgeber und Urteile zum Thema Vorsorge und Patientenverfügung

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Organspende: die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Allein in Deutschland warten laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über 9000 Menschen auf ein Spenderorgan. Trotz des immer weiter anwachsenden Bedarfs an Spendern nimmt die Anzahl an postmortalen Organspenden ab.
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Wer braucht eine Betreuungsverfügung?

Es gibt leider viele Ursachen, die dazu führen können, dass ein Mensch plötzlich betreuungsbedürftig wird. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung – von einem Augenblick auf den nächsten kann jeder von uns in eine Lage geraten, in der er selbst nicht mehr handeln kann.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht: Absicherung für den Ernstfall

Die so genannte Corona-Krise führt nicht nur zu weitreichenden Einschränkungen im Alltag. Sie wirft auch viele grundlegenden Fragen auf. Das Thema medizinische Vorsorge und Patientenverfügung muss nun unter ganz neuen Aspekten bewertet werden.

Wo bewahre ich eine Patientenverfügung auf?

Eine Patientenverfügung kann jeder privat aufsetzen. Es ist nicht erforderlich, dass man einen Notar aufsucht. Doch eine private Patientenverfügung wird auch nicht offiziell registriert. Wie kann man sicherstellen, dass das Dokument im Ernstfall auch vorliegt?

Muss ich eine Patientenverfügung erneuern?

Eine Patientenverfügung bleibt zeitlich unbegrenzt wirksam, wenn Sie sie nicht widerrufen wird. Demnach muss sie zwar nicht aktualisiert werden, dies ist aber dennoch zu empfehlen. Denn so vermeiden Sie, dass es zur Fragen bei der Auslegung Ihres Willens kommt.

Was ist die Bedeutung einer Patientenverfügung?

Seit Juli 2009 wird der Begriff Patientenverfügung offiziell im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verwendet. Seitdem sind Patientenverfügungen verbindlich. Erfahren Sie hier, welche Bedeutung eine Patientenverfügung hat.

BGH-Urteil zu künstlicher Ernährung

In einer aktuellen Entscheidung hat der BGH die Bedeutung einer Patientenverfügung unterstrichen (Az. VI ZR 13/18). Der Patient hatte keine Patientenverfügung aufgesetzt und konnte aufgrund einer Demenzerkrankung seinen Willen nicht mehr äußern.

Organspender ohne Organspendeausweis?

Laut Umfragen steht eine große Mehrheit der Bürger der Organspende positiv gegenüber – die tatsächlich Zahl der Organspenden betrug dagegen im Jahr 2017 nur 797. Das ist der niedrigste Stand seit 20 Jahren.

Krankenkasse muss schnell über Behandlungskosten entscheiden

Wer bei seiner Krankenkasse einen Antrag auf Übernahme von Leistungen stellt, hofft in der Regel auf eine kurze Bearbeitungszeit. Dennoch vergehen oft viele Wochen, bis eine Rückmeldung kommt. Das können Sie bei langen Wartezeiten unternehmen.
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